Hunde unerwünscht

hundeverbot

In den Kantonen Graubünden und Tessin läuft derzeit das Verfahren zur Errichtung des Parc Adula, eines Nationalparks vergleichbar mit dem Nationalpark im Unterengadin. Das Gebiet umfasst eine Gesamtfläche von 1230 Quadratkilometer in 17 Gemeinden und eine Kernzone von 145 Quadratkilometer. 2016 gelangt das Vorhaben in den Gemeinden zur Abstimmung. Das Regelwerk sieht vor, dass in der Kernzone strenge Vorschriften gelten. So werden unter anderem Hunde ganz aus dem Gebiet verbannt. Und es würde nicht verwundern, wenn auch im übrigen Parkgebiet strengere Regeln für Hundehalter in Kraft gesetzt werden, namentlich Leinenpflicht. Die Botschaft ist klar: Hundehalter und Hunde sind mit dem Naturschutz nicht vereinbar.

Das Vorgehen ist nicht neu. Überall in der Schweiz werden grosszügig Naturschutzgebiete ausgeschieden – und selbstverständlich gehören Hunde dort an die Leine oder sie sind gar ganz unerwünscht. Selbstverständlich? Die überragende Mehrheit der Hundehalter nimmt ihre Verantwortung für ihr Umfeld wahr und hat ihre Hunde unter Aufsicht und Kontrolle. Sie werden mit Einschränkungen bestraft, die kaum je auf ihre Verhältnismässigkeit hinterfragt werden. Das ist bedauerlich.

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